Gesetzliche Gebühren 

 

Den Grundsatz der Abrechnung im anwaltschaftlichen Bereich stellt die Abrechnung unter Zugrundelegung des RVG dar.

 

Hierbei ist primär der sog. "Gegenstandswert" maßgeblich; dieser  richtet sich nach dem Wert der Angelegenheit. Ist zum Beispiel eine Unterhaltsforderung betroffen, so berechnet sich dieser nach dem 12fachen Wert der geforderten Leistung. Ist eine Nachlassabwicklung betroffen, so richtet sich dieser nach dem Wert des Ihnen zukommenden wertmäßigen (Aktiv-)Erbteils abzüglich der anteilig auf Sie entfallenden Verbindlichkeiten. Hierzu wird eine Tabelle, die zum 01. August 2013 neu gefasste Anlage 2 zum RVG verwendet.

 

Dieser festgestellte Wert wird je nachdem, welche Tätigkeit/en abzurechnen sind, mit einem tabellarischen Wert multipliziert, dem sog. „Tätigkeitswert“. Für die außergerichtliche Tätigkeit fällt zum Beispiel ein Faktor zwischen 1,3 bis zu 2 an, je nach Schwierigkeit und zeitlichem Ausmaß des Geschäfts. Vertreten wir Sie vor Gericht, so fällt eine Verfahrensgebühr in Höhe von 1,3 sowie eine Terminsgebühr in Höhe von 1, 2 an.

 

Aus der Beratungspraxis heraus betreiben wir eine möglichst transparente Kostenpolitik; das heißt, dass wir den Mandanten über die voraussichtlich zu erwartenden Kosten –soweit bewertbar- aufklären. Gerne sind wir auch bereit, über Art und Weise des Umgangs mit entstanden Kosten zu sprechen; natürlich ist es uns ein Anliegen, auch hier Ihre Interessen im Auge zu behalten und eine zufriedenstellende Lösung zu generieren.